Frauen in der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie ist in aller Munde, aber über die spezifischen Folgen für Frauen wird nur wenig gesprochen. Wir wollen nicht schweigend zusehen, wie…
… Arbeitsrechte abgebaut werden,
… Frauen vor Bergen unbezahlter Pflege-, Sorge- und Hausarbeit stehen,
… partnerschaftliche Gewalt zunimmt.

Auf dieser Seite wollen wir für euch verschiedene Infos zu den gesellschaftlichen Folgen des Corona-Virus für Frauen zusammenstellen. Außerdem wollen wir Inspirationen und Anregungen teilen, wie jede von euch aktiv werden kann, ohne andere Menschen einem Gesundheitsrisiko auszusetzen.

Macht mit beim Aktionstag:
Frauen*solidarität #jetzterstrecht

Wir Frauen* sind von der Corona-Krise und ihren sozialen Folgen besonders betroffen.
Nicht nur ökonomisch bekommen wir die Folgen besonders zu spüren und das obwohl viele Frauen* gerade im Gesundheitswesen und Lebensmitteleinzelhandel die Gesellschaft am Laufen halten. Wir spüren die Folgen auch an unseren Körpern: „Stay at Home“ kann für viele Frauen* tödlich enden, da häusliche Gewalt nachweislich in der Isolation zu Hause steigt. Auch das Leben von ungewollt schwangeren Frauen* ist in Gefahr, da es fast unmöglich geworden ist Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen.
Die Bewältigung der Corona-Krise darf nicht auf unsere Kosten gehen! Ein Zurück zu der Normalität vor Corona ist für uns keine Option, denn diese Normalität bedeutete für uns doppelte Ausbeutung, zu Hause und im Job, Gewalt und Entmündigung.

 

Beschäftigte in Kitas, der Pflege und Gastro:
Frauen vernetzt euch!

 

Die Corona-Pandemie wirkt sich nicht nur auf unsere Gesundheit, sondern auch auf unsere Arbeits- und Lebensverhältnisse aus. In den vergangenen Wochen haben sich Beschäftigte aus  verschiedenen Berufsbranchen über die Plattform Solidarisches Stuttgart zusammengeschlossen. Unter ihnen sind auch viele Frauen. Zum Beispiel in der Vernetzung von Beschäftigten in der Pflege, in Kitas oder der Gastronomie.

Hier spiegeln wir Eindrücke der Kampagne, die gerade auch Frauen betreffen und wo stellenweise auch Frauen aus dem Aktionsbündnis beteiligt sind.